Museumsspielplatz Henrichshütte Hattingen

Ausführungsplanung und Baubetreuung zum Erlebnisspielplatz auf dem Gelände des Westfälischen Industriemuseums Henrichshütte in Hattingen
[in Bearbeitung]

Landschaftsverband Westfalen-Lippe

Am westlichen Ende des Museumsgeländes befindet sich ein bisher ungenutztes Gleisdreieck, von dem aus Koks in die Bunker der Henrichshütte geliefert wurde. Die Bunker wurden bereits in den 1970er Jahren abgerissen. Dieser Ort ist prädestiniert für den Museumsspielplatz, da sich von hier aus eine optimale Sicht zur bestehenden Hochofenanlage bietet und die spielenden Kinder hier dem Materialfluss der Eisenherstellung folgen können.

Der Museumsspielplatz des Industriemuseums Henrichshütte Hattingen wird ein Ort des aktiven Erlebens, an dem das freie Spiel im Vordergrund steht. Die Spielgeräte sind so gestaltet, dass sie ohne Vorkenntnisse bespielt werden können. Durch ihre Funktionsweise und Gestaltung haben sie einen klaren Bezug zum Museum und zu den Arbeitsabfolgen des historischen Hüttenbetriebs. Der Spielplatz ist als Ort einer handlungsorientierten Museumspädagogik konzipiert, der für museumspädagogische Veranstaltungen Möglichkeiten zum ölernzielorientierten Spiel bietet. Einrichtungen für Rollenspiele zu den Themen Arbeit, Alltag und Freizeit sind hier und in den angrenzenden Bereichen untergebracht. Der Spielplatz lädt ein zur Kommunikation und zum gemeinsamen Handeln, er bietet sinnliche Erfahrungen im Umgang mit den eingesetzten Materialien wie Eisen, Stahl, Koks und Erz und ermöglicht das Begreifen unterschiedlicher Strukturen, Gewichte und Farben.

Gestalterisch passt sich der Spielplatz in das Gesamtbild des Museums ein. Materialien, Formen und Farben werden vom historischen Vorbild übernommen. Wo es zu vertreten ist, darf auch Rost entstehen.